DO WHAT THERE IS TO DO

Most of my works are performative acts. Simple things that can take place immediately. The actions and situations are often only documen- ted by short texts. Simple actions, everyday or casual gestures. Is that intention or embar- rassment? Slight shifts. Spontaneous immediate measures that interfere with normal running. A meaningless touch or a tangible tangle. A harmless word or provocation. You gotta do what you gotta do.

Die meisten meiner Arbeiten sind performative Handlungen. Einfache Dinge, die sofort stattfinden können. Oft werden die Handlungen und Situationen nur durch kurze Texte dokumentiert. Einfache Handlungen, alltägliche oder beiläufige Gesten. Leichte Verschiebungen. Spontane Sofortmaßnahmen, die in den normalen Lauf eingreifen. Eine bedeutungslose Berührung oder eine handfeste Verwicklung. Ein harmloses Wort oder eine Provokation. Es ist zu tun, was zu tun ist.

Die entstandenen analogen und digitalen Teilwerke werden in der Augmented Reality zusammengeführt, virtuelle Anteile mischen sich mit der realen Wirklichkeit. Das heißt, einzelne Arbeiten werden mittels der Augmented Reality durch Objekte, Überlagerungen oder Effekte erweitert und wieder in die reale Welt integriert. So können zum Beispiel direkt durch den Handybildschirm (mobiles AR) Elemente angezeigt werden, die sich auf die reale Umgebung legen. Dies lässt im Zusammenspiel mit Konzepten der Performativität eine Form des digitalen Storytellings entstehen.

Dabei spielen sowohl in der realen Welt als auch in der digitalen prozessorientierte Handlungen genauso eine wichtige Rolle wie Kooperation und Vernetzung. Die eigene künstlerische Praxis nehme ich dabei als Ausgangspunkt, wie ich selbst vermittelnd tätig bin (künstlerischen Vermittlung).

Seit 2017 tätig als freie Künstlerin, Performerin, und Kunstvermittlerin. Gemeinsam mit Sandra Pulina gründete ich 2022 das Digital Studiospace Laboratory for Performance (DSLP), ein virtuelles Atelier im Metaverse der Plattform Spatial.io, das Künstler:innen ermöglicht mit digital zugeschalteten Besucher:inneninteragieren zu können und so gemeinsam Hybridformate in der analogen und digitalen Realität zu entwickeln. Anfang 2022 habe ich mit Pulina die künstlerische Leitung im Bereich der Gegenwartskunst im Otto Modersohn Museum Tecklenburg übernommen und Ende 2021 im Leitungsteam des Programmes Förderung junger Gegenwartskunst der Volksbank Münsterland Nord eG den Bereich Vermittlung.

Seit einigen Jahren arbeite ich auch als freie Kunstvermittlerin in Museen in Münster (u.a. Skulptur Projekte 2017/Museum für Kunst und Kultur Münster/St.-Paulus-Dom zu Münster/LVM Kulturwelt Münster/Stadt Münster) und im Ruhrgebiet (Josef Albers Museum, Bottrop/Museum Folkwang, Essen/RuhrKunstMuseen) und für weitere unabhängige Projekte. Innerhalb der künstlerischen Vermittlung steht sowohl die Konzeption und Durchführung von Ausstellungsrundgängen sowie Workshops für verschiedene Besucher:innengruppen im Vordergrund als auch die Projektleitung und -mitarbeit (Konzeption, Koordination und Durchführung), beispielsweise realisierte ich gemeinsam mit Ronja Ganßauge unter anderem das transkulturelle projekt_Frieden in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Kultur Münster. Ein Schwerpunkt bildet die Vernetzung analoger und digitaler Räume in Projekten für unteranderem das Landesprogramm NRW Kultur und Schule und dem Kulturrucksack sowie der Mitarbeit in der freien Kunstschule Atelier EigenSinn. 2021 absolvierte ich den Zertifikatslehrgang zum Digital Curator der Pausanio Akademie.

Texts on art science and art education

NEWS

UPCOMING EXHIBITION

Foto: Janna Bannig

oberunterflächen

Fabian Lehmann, Stephanie Sczepanek, Janna Banning 26. August bis 18. September Kunstverein Unna

Die drei Stipendiaten der Kulturstiftung Sparkasse UnnaKamen der Jahre 2020 bis 2022 zeigen in der Ausstellung oberunterflächen im Kunstverein Unna ihre künstlerischen Arbeiten:

Fabian Lehmann erhielt 2020 das Stipendium zum Thema „Kunst und Digitalisierung“.

Stephanie Sczepanek erhielt 2021 das Stipendium zum Thema „Kunst und Sprache“.

Janna Banning erhält 2022 das Stipendium zum Thema „Virtuelle Welten“.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

https://www.kunstvereinunna.de

WEITERE NEWS

STADT, LAND, FARBE – Das virtuelle Kunstlabor

16. September bis 18. September 2022

Wil Borgmann und Stephanie Sczepanek

Wolltet ihr schon immer mal die Stadt gestalten, wie sie euch gefällt? Wir probieren mit euch verschiedene künstlerische Techniken aus und entwickeln Kunstwerke, die wir mithilfe von AR (Augmented Reality) in unserer Umgebung platzieren.

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UPCOMING WORKSHOPS

Just a good story?

8. September bis 11. September 2022

Ein kollektives Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Ahlen

Just a good story?

Wir suchen zunächst eine Vielzahl öffentlicher Orte des täglichen Lebens in der Stadt Ahlen aus und auf und verbringen dort gemeinsam Zeit. Je nach Situation entstehen Gespräche, Interventionen, Aktionen und Handlungen, die eines gemeinsam haben: WIR HÖREN ZU; WIR HÖREN HIN.

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WHAT´S IN IT FOR ME!?

10. August 2022 bis Juni 2023

Ein digitales Bühnenstück entworfen von Johanna K. Becker, Wil Borgmann und Stephanie Sczepanek in Zusammenarbeit mit dem Geschwister Scholl Gymnasium Münster, der Friedensschule Münster, den Technischen Schulen Steinfurt und der Gesamtschule Havixbeck

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IN THE MIDDLE OF NOWHERE

27. April bis 19. Oktober 2022

Christian Partl und Stephanie Sczepanek

Atelier zum Pferd, Essen – Frohnhausen

UNORTE – was soll das sein? Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach Orten, die keiner kennt und wo keiner hin will.

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STADT, LAND, FARBE – Das virtuelle Kunstlabor

16. September bis 18. September 2022

Wil Borgmann und Stephanie Sczepanek

Wolltet ihr schon immer mal die Stadt gestalten, wie sie euch gefällt? Wir probieren mit euch verschiedene künstlerische Techniken aus und entwickeln Kunstwerke, die wir mithilfe von AR (Augmented Reality) in unserer Umgebung platzieren.

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