IN THE MIDDLE OF NOWHERE

Christian Partl und Stephanie Sczepanek
Essen

2022 und 2021

Eigene kleinformatige zeichnerische und malerische Arbeiten, die mittels unterschiedlicher Farbtechniken und Farbkontraste entstehen, sollen in eine Augmented Reality (AR, deutsch: Erweiterte Realität) übersetzt werden. Die Arbeiten der Teilnehmenden basieren auf Stadt- und/oder Landplänen sowie eigenen Recherchen vor Ort. Es sollen sogenannte UNORTE aufgesucht werden, Orte, die keiner beachtet und erinnert, Orte, die man vielleicht durchqueren muss, um woanders zu landen, die man aber niemals erreichen will, Orte, die nicht zum bleiben einladen. In der ersten Phase findet mit Hilfe des Mapping eine Entwicklung eigener individueller Stadt- und/oder Landpläne statt. Private, halböffentliche und öffentliche Orte sollen untersucht und zu solchen Karten entwickelt werden. Diese sollen zeichnerisch und malerisch übersetzt und mit mehreren Ebenen durch die Nutzung von Farbkontrasten überlagert werden, sodass eigene zeichnerische und malerische Räume entstehen die mit den Mitteln der Abstraktion operieren. Diese Arbeit findet sowohl draußen als auch im Atelier statt.

In der 2. Phase werden mit iPads und/oder Smartphones virtuelle Anteile mit der realen Wirklichkeit gemischt. Das heißt, dass mittels der Augmented Reality die Arbeiten durch Objekte, Überlagerungen oder Effekte erweitert und wieder in die reale Welt integriert werden. So können zum Beispiel direkt durch den Handybildschirm (mobiles AR) Elemente angezeigt werden, die sich auf die reale Umgebung legen. Die kleinformatigen Zeichnungen und Malereien werden so räumlich herausgearbeitet und plastisch gestaltet.

Der Abschluss des Projektes bildet die gemeinsame Arbeit an einer Präsentationsform in der mit Hilfe verschiedener Apps eine Ausstellung der analog und virtuell entstandenen Arbeiten entstehen soll. 

Gefördert durch:

WHERE WE WERE AND WHERE WE ARE NOW

Johanna K. Becker und Stephanie Sczepanek

In Kooperation mit dem Pistorius Berufskolleg Coesfeld; den Technischen Schulen Steinfurt; dem Adolph Kolping Berufskolleg Münster und dem Geschwister Scholl Gymnasium Münster

Coesfeld, Münster und Steinfurt

2021 bis 2022

Eigene bildhauerische Arbeiten sollen in eine Augmented Reality übersetzt werden. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit iPads und/oder Smartphones und mischen virtuelle Anteile mit der realen Wirklichkeit. Das heißt, dass mittels der Augmented Reality die bildhauerischen Arbeiten durch Objekte, Überlagerungen oder Effekte erweitert und wieder in die reale Welt integriert werden. So können zum Beispiel direkt durch den Handybildschirm (mobiles AR) Elemente angezeigt werden, die sich auf die reale Umgebung legen. Der Abschluss des Projektes bildet die gemeinsame Arbeit an einer Präsentationsform in der Klassen- und Schulübergreifend zum einen die Skulpturen und Plastiken ausgestellt werden sollen und zum anderen mit Hilfe verschiedener Apps eine virtuelle Präsentationsform der virtuell entstandenen Arbeiten entstehen soll.

Eine kritische Betrachtung, Hinterfragung und Reflexion der sichtbaren und nicht sichtbaren Dinge in Zusammenarbeit mit den Teilnehmer:innen lassen reale und virtuelle Formate entstehen, die die Bedürfnisse und Erfahrungsräume des/der Einzelnen nach Möglichkeit einbezieht und durch einen Austausch in einen gemeinsamen Prozess künstlerischer Erfahrung gelangen lassen.

 

Gefördert durch:

MINDSCAPES

In Kooperation mit dem Adolph Kolping Berufskolleg 

Münster

2021 bis 2022

Eigene großformatige malerische Arbeiten, die mittels unterschiedlicher Farbtechniken und Farbkontraste entstehen, sollen in eine Augmented Reality (AR, deutsch: Erweiterte Realität) übersetzt werden.  Die Malereien basieren auf Stadt- und/oder Landplänen. In der ersten Phase findet mit Hilfe des Mapping eine Entwicklung eigener individueller Stadt- und/oder Landpläne statt. Private, halböffentliche und öffentliche Orte sollen untersucht und zu solchen Karten entwickelt werden. Diese sollen malerisch übersetzt und mit mehreren Ebenen durch die Nutzung von Farbkontrasten überlagert werden, sodass eigene malerische Räume entstehen die mit den Mitteln der Abstraktion operieren.  Die Schüler:innen arbeiten in der 2. Phase mit iPads und/oder Smartphones und mischen virtuelle Anteile mit der realen Wirklichkeit. Das heißt, dass mittels der Augmented Reality die malerischen Arbeiten durch Objekte, Überlagerungen oder Effekte erweitert und wieder in die reale Welt integriert werden. Die großformatigen Malereien werden so räumlich herausgearbeitet und plastisch gestaltet. Der Abschluss des Projektes bildet die gemeinsame Arbeit an einer Präsentationsform in der mit Hilfe verschiedener Apps eine Ausstellung der virtuell entstandenen Arbeiten entstehen soll.

Gefördert durch:

WE DON´T NEED ANOTHER HERO

Wil Borgmann und Stephanie Sczepanek

Münster, öffentlicher Raum

2021

Wer damit gemeint ist, wenn man „Ich“ sagt, ist klar. Bei einem „Wir“ sieht es schon ganz anders aus. Sind damit „wir alle“ gemeint, also die ganze Menschheit, oder alle Menschen, die sich auf einem umgrenzten Territorium befinden und so innerhalb von Landesgrenzen eine Gemeinschaft bilden? Oder verlaufen die Grenzen auch innerhalb der Gesellschaft und bilden so Gruppen, die ihre eigene Identität haben und diese öffentlich abbilden? Zu welchen Gruppen fühle ich mich persönlich zugehörig und wie definiere ich meinen eigenen Platz in dieser Gruppe? Wie bilden sich Gruppen und was sorgt dafür, dass man als zugehörig gilt oder nicht? Wie wird meine eigene Identität abgebildet? Wird diese im öffentlichen Raum thematisiert und vielleicht sogar durch Kunst abgebildet? Wie könnte das konkret aussehen? Plätze, Straßen, Flughäfen, Schulen,… Plätze, an denen Menschen ihr Leben verbringen, die mit Grundbedürfnissen verknüpft sind, werden nach Menschen benannt. An Standbildern und Statuen gehen wir oft achtlos vorbei. Wir machen uns mit dem Stadtplan in unserem Umfeld auf die Suche – wer steht wo? – und recherchieren, wen wir da eigentlich vor uns haben. Was repräsentiert dieser Mensch, welche Werte sollen sein

Standbild oder seine Nennung auf dem Straßenschild vermitteln? Und sind diese Werte überhaupt noch zeitgemäß?

Ein besonderes Beispiel für Ehrungen und „Vorbilder“ im öffentlichen Raum sind Statuen und Standbilder, viele ihrer Namen sind nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein. In den letzten Wochen und Monaten sind Statuen zu einem  öffentlich breit diskutierten Politikum geworden. Menschen greifen in den öffentlichen Raum ein, verändern Statuen oder holen sie vom Sockel (und versenken sie im Hafenbecken, wie in Bristol geschehen), weil sie damit ausdrücken wollen, dass die abgebildeten Menschen ihrem Verständnis nach nicht zum Vorbild taugen. Dieses eine „Gute“, das nach der Meinung der ErbauerInnen des Standbildes eine Vorbildfunktion rechtfertigt, wird also nicht als gut für alle wahrgenommen. Viele Menschen sehen ihre eigene Identität als Gruppe in den Werten, die dieser Mensch als Vorbild symbolisieren soll, nicht abgebildet oder sehen sich verhöhnt und beleidigt. Ihre Stimmen werden im öffentlichen Raum nicht gehört, geschweige denn abgebildet. Gibt es vielleicht Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Positionen an denen man „andocken“ kann? Die eigene Identität sichtbar, erfahrbar zu machen und somit auch mitteilbar ist mithilfe von verschiedenen Techniken möglich. In Texten, Zeichnungen, Collagen, uvm lassen sich Identitäten und Gruppenzugehörigkeiten ausdrücken und sichtbar machen. Wir arbeiten mit Stadtplänen, erstellen eine eigene Landkarte der Werte und Vorbilder. Wir nehmen uns die Freiheit, unserer Umgebung unseren eigenen Stempel aufzudrücken. Wir erstellen ein eigenes Magazin/Zine als ePaper, in dem wir uns als Gruppe und als Individuen ausdrücken können, uns und unseren Ideen zum Thema Helden und Vorbilder einen öffentlichen Raum schaffen und sichtbar zu werden. Entscheidungen zu Layout und zur Verbreitung unseres Werks über soziale Medien, Blog…werden gemeinsam getroffen.

Gefördert durch:

Traust du deinen Augen!?!,

In Kooperation mit der Friedensschule Münster

Münster

2021

Eigene malerische Arbeiten, die mittels unterschiedlicher Farbtechniken entstehen, sollen in eine Augmented Reality (AR, deutsch: Erweiterte Realität) übersetzt werden. Die Malereien der Schüler:innen beschäftigen sich mit Tieren die sich tarnen. Tarnung und Camouflage ermöglichen eine fantasievolle Umsetzung der virtuellen Erweiterung der malerischen Arbeiten. Die Schüler:innen arbeiten mit iPads und/oder Smartphones und mischen virtuelle Anteile mit der realen Wirklichkeit. Das heißt, dass die Schüler:innen mittels der Augmented Reality ihre malerischen Arbeiten durch Objekte, Überlagerungen oder Effekte erweitern und wieder in die reale Welt integrieren. So können zum Beispiel direkt durch den Handybildschirm (mobiles AR) Elemente angezeigt werden, die sich auf die reale Umgebung legen. Der Abschluss des Projektes bildet die gemeinsame Arbeit an einer Präsentationsform in der mit Hilfe verschiedener Apps eine Ausstellung der virtuell entstandenen Arbeiten entstehen soll.

MORE THAN ONE PICTURE

lab. Bode und Museum Folkwang zusammen mit Bettina Salzhuber in Kooperation mit Douglas Mc Tague und der Gustav-Heinemann Gesamtschule Essen

Essen

2020 bis 2021

Das Kunstprojekt MORE THAN ONE PICTURE befasst sich mit den Veränderungen des Alltags durch den Ausbruch der Covid-19 Pandemie, die auch Grund dafür ist, dass das Projekt mehrfach verschoben und angepasst wurde. Es begann bereits im Schuljahr 2019/20 und wird aktuell durch virtuelle Treffen fortgeführt. Wie erleben Schüler*innen die Zeit der heimischen Isolation? Wie hat sich ihr Alltag durch Corona verändert? Mit wem oder was beschäftigen sie sich Zuhause, was vermissen sie besonders und was gibt ihnen Halt?
Mit diesen Fragen setzen sich die Schüler*innen der Klasse 8d der Gustav-Heinemann Gesamtschule Essen in diesem Projekt auseinander. In Anlehnung an die künstlerische Strategie des Künstlers und Aktivisten Keith Haring, dessen Arbeiten von 21.8 – 29.11.2020 im Museum Folkwang gezeigt wurden, entwickeln sie eine eigene Symbolsprache für das Erlebte. Die Bildsprache von Keith Haring besteht aus Symbolen, Icons und Piktogrammen und zeichnet sich durch einfache Linienzeichnungen in kräftigen Farben aus. Sie übernimmt Elemente und Techniken aus der Street-Art und Popkultur und kommentiert gesellschaftspolitische Themen der 1980er Jahre in New York.

Als Annäherung an Harings Arbeitsweise entwickelten die Teilnehmenden an einem Projekttag in der Schule MINIZINES. Das achtseitige Heft ermöglichte es ihnen eigens gewählte Fragestellungen bildlich zu beantworten, wie zum Beispiel: Warum mache ich Dinge, wie ich sie mache? Was ist Liebe? Warum tut es manchmal weh, wenn man alleine ist? Fragen die teilweise auch Keith Haring beschäftigten. 

Per Videokonferenz wurde das Projekt im Februar 2021 fortgesetzt und die Schüler*innen erhielten die Aufgabe, einen Spaziergang durch ihr Viertel zu machen. Mit ihren Handykameras gingen sie auf Spurensuche und dokumentierten verschiedene Zeichen und Bilder auf der Straße. Die Fotos dienten als Grundlage, um über Street-Art und Aktivismus zu sprechen und die eigenen Zeichnungen weiter zu abstrahieren. 

Die entstandenen Bilder der Teilnehmenden werden abschließend als animierte 3D-Collage zusammengefasst und mittels AR-Projektion in der Schule und im Museum verortet. Das Projekt findet voraussichtlich Anfang Mai 2021 seinen Abschluss. Die virtuelle Plastik stellt eine Art visuelles Alphabet dar und gibt die Erfahrungen und Wünsche der Schüler*innen wieder. 

MORE THAN ONE PICTURE

SICHTBARKEITEN UND UNSICHTBARKEITEN

In Kooperation mit den Technischen Schulen Steinfurt

Steinfurt

2020 bis 2021

Zu Anfang des Projektes besprachen wir welche Bedingungen entstehen, wenn in der Vermittlung Subjekte, Rollen sowie Hierarchien hinterfragt und aufgebrochen werden. In dem Zusammenhang beleuchteten die Schüler:innen ihre eigenen Zugänge zu Museen, Galerien und anderen Institutionen und wie sie ihre eigene Rolle dort wahrgenommen und gesehen haben. Damit wurde das individuelle Erfahrungspotential solcher Situationen thematisiertund welche Rolle dabei die Tatsache spielt, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit Kunst, besonders mit Gegenwartskunst handelt. Im Verlauf des Jahres (Februar) besuchten die Schüler:innen die Ausstellung Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle, die vom Museum für Kunst und Kultur in Münster gezeigt wurde, digital und erhielten eine virtuelle Führung. Im Nachhinein wurde die Diskussion um die Möglichkeiten der eigenen Gestaltungsmacht im Kontext einer institutionellen Ausstellungstätigkeit thematisiert.

Parallel dazu wurden Themen gesammelt, recherchiert und diskutiert, die die Schüler:innen interessiert und für wichtig erachten, daraus ergab sich ein übergeordnetes Szenarium: SICHTBARKEITEN UND UNSICHTBARKEITEN im Alltag und in den eigenen Lebensrealitäten. Dieentstandenen Projektplanungen bezogen sich auf Ereignisse oder Handlungen die sowohl im eigenen Alltag als auch in einem übergeordneten Kontext stattfinden. Sie sind in Malerei, Zeichnungen, Objekten als auch digital in Form von Filmen bis hin über elektronische Kanäle, bevorzugt über soziale Medien, erarbeitet und in neue Kontexte übersetzt worden. Mit Hilfe performativen Handelns sollte eine Situation entstehen und/oder ein Raum eröffnet werden, aus der/dem heraus die Teilnehmer:innen handeln und Einfluss auf das nehmen können, was passiert. Dabei wurde immer wieder die Art der Kommunikation erörtert, die es ermöglichte sich sowohl in bekannten und unbekannten öffentlichen Räumen zu bewegen. Eine kritische Betrachtung, Hinterfragung und Reflexion der sichtbaren und nicht sichtbaren Dinge in Zusammenarbeit mit den Teilnehmer:innen sollten Formate entstehen lassen, die die Bedürfnisse und Erfahrungsräume des/der Einzelnen nach Möglichkeit einbezieht und durch einen Austausch in einen gemeinsamen Prozess künstlerischer Erfahrung gelangen lassen.

Die entstandenen Arbeiten wurden in einer virtuellen Ausstellung unter dem Titel viin auf der Plattform Kunstmatrix gezeigt. Kunstmatrix ist eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hat, digitale (Web-)Technologien im Kunstbereich sinnvoll verfügbar zu machen, wie zum Beispiel dreidimensionale, digitale Räume.

ICH UND ANDRE

In Kooperation mit den Technischen Schulen Steinfurt

Burgsteinfurt

2019 bis 2020

Zu Anfang des Projektes besprachen wir welche Bedingungen entstehen, wenn in der Vermittlung Subjekte, Rollen sowie Hierarchien hinterfragt und aufgebrochen werden. In dem Zusammenhang beleuchteten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Zugänge zu Museen, Galerien und anderen Institutionen und wie sie ihre eigene Rolle dort wahrgenommen und gesehen haben. Damit wurde das individuelle Erfahrungspotential solcher Situationen thematisiert und welche Rolle dabei die Tatsache spielt, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit Kunst, besonders mit Gegenwartskunst handelt. Es wurden Themen gesammelt, recherchiert und diskutiert, die die Schülerinnen und Schüler interessiert und für wichtig erachten, daraus ergab sich ein übergeordnetes Szenarium: (UN)WAHRHEITEN UND WAHRHEITEN. Es wurde inhaltlich der Bereich der Informationen und Desinformation zum Thema, die in Form von Texten, Fotos oder Videos in der analogen und digitalen Welt zugänglich sind. Was entspricht wie der Wahrheit und was bedeutet Wahrheit? Die entstandenen Projektplanungen die sich mit unbewiesenen Behauptungen auseinandergesetzt haben bezogen sich auf nicht geschehene oder unrichtig dargestellte Ereignisse oder Handlungen die über elektronische Kanäle, bevorzugt über soziale Medien, verbreitet wurden oder Kontexte die in diesem Zusammenhang suggeriert wurden. Mit Hilfe performativen Handelns sollte eine Situation entstehen und/oder ein Raum eröffnet werden, aus der/dem heraus die Teilnehmerinnen und Teilnehmer handeln und Einfluss auf das nehmen können, was passiert. Dabei wurde immer wieder die Art der Kommunikation erörtert, die es ermöglichte sich sowohl in bekannten und unbekannten öffentlichen Räumen zu bewegen. Eine kritische Betrachtung, Hinterfragung und Reflexion der sichtbaren und nicht sichtbaren Dinge in Zusammenarbeit mit den Teilnehmer:innen sollten Formate entstehen lassen, die die Bedürfnisse und Erfahrungsräume des Einzelnen nach Möglichkeit einbezieht und durch einen Austausch in einen gemeinsamen Prozess künstlerischer Erfahrung gelangen lassen.

Projekt Frieden

2020

Das projekt_FRIEDEN nimmt die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“, die vom 28. April bis zum 2. September 2018 in Münster gemeinsam vom LWL-Museum für Kunst und Kultur, dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, dem Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Bistum Münster und dem Stadtmuseum gezeigt werden wird, als Ausgangspunkt.

Die Schließung des Westfälischen Friedens vor 370 Jahren in Münster und Osnabrück sowie das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren sind historische Daten, die Anlass bieten sich zu fragen, warum Menschen sich zu allen Zeiten den Frieden wünschen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Frieden entstehen und bestehen kann, und welche Auswirkungen er auf die zeitgenössische Kunst hat.

Die Grundidee, Schüler_innen in Kontakt mit dem Thema „Frieden“ zu bringen und insbesondere auch Schüler_innen mit Migrationsgeschichte/hintergrund einzubeziehen, wurde von Doris Wermelt (LWL Museum für Kunst und Kultur) und Britta Lauro (Kunstmuseum Pablo Picasso ) konzeptioniert und initiiert. Die inhaltliche Ausgestaltung sowie die Umsetzung in den Schulen wurde an Stephanie Sczepanek (Freie Kunstvermittlerin) und Ronja Ganßauge (Freie Kunstvermittlerin) übergeben.

Das Projekt wurde öffentlich ausgeschrieben und an verschiedenen Schulen vorgestellt. Seit November 2017 setzen sich fünf Schulen aus dem Münsteraner Raum wöchentlich mit dem Thema „Frieden“ auseinander. Die Geschwister Scholl Realschule, die Technischen Schulen Steinfurt, das Ratsgymnasium Münster, das Geschwister Scholl Gymnasium sowie das Ludwig- Ehrhart Berufskolleg untersuchen dabei in vier Phasen Standpunkte, Vorstellungen und eigene Positionen in Bezug zum Thema FRIEDEN. Bis Juni 2018 werden die Klassen inhaltlich und praktisch arbeiten.

Ein Blog dokumentiert die verschiedenen Phasen des Projektes in jeder einzelnen Klasse und bietet verschiedene Einblicke in die gemeinsame Arbeit.

https://projektfrieden.wordpress.com

Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen

2020

Kunstakademie Münster
Sommersemester 2018:
Seminar gemeinsam mit Stefan Hölscher: Ort und Weise – kunstdidaktische Reflexionen des Raumes

Kunstakademie Münster
Wintersemester 2017/18:
Seminar gemeinsam mit Stefan Hölscher: Wahrnehmen als Handeln – Praxis und Performativität der Bilder

Kunstakademie Münster
Sommersemester 2017:
Seminar gemeinsam mit Katja Böhme / Stefanie Bringezu / Antje Dalbkermeyer / Prof. Dr. Birgit Engel / Ingrid Fisch / Stefan Hölscher / Anna-Lena Treese,
Diskussionsforum Künstlerische Bildung Skulptur Projekte 2017

Seminar gemeinsam mit Stefanie Bringezu /Prof. Dr. Birgit Engel / Ingrid Fisch / Stefan Hölscher / Anna-Lena Treese,
Gelebte Räume II – Die Skulptur Projekte Münster 2017 als Anlass für Bildungsprozesse

Tagung VER_HANDELN. Begegnungen im Öffentlichen Raum der Kunst. Ein Kunstpädagogisches Wochenende zu den Skulptur Projekten Münster 2017, veranstaltet von der Kunstdidaktik Kunstakademie Münster in Kooperation mit der Kunstvermittlung Skulptur Projekte 2017 gemeinsam mit Katja Böhme / Stefanie Bringezu / Antje Dalbkermeyer / Prof. Dr. Birgit Engel / Ingrid Fisch / Stefan Hölscher / Anna-Lena Treese